Klimawandel

Das Klima auf der Erde verändert sich ständig. Eine Klimaveränderung kann z.B. eine Erwärmung oder aber auch eine Abkühlung der Erdoberflächentemperatur über einen langen Zeitraum bedeuten.

Ist in einem Zeitraum die Durchschnittstemperatur tiefer als gewohnt, spricht man von einer Kaltzeit oder Eiszeit. Ist die Durchschnittstemperatur höher als sonst, wird von einer Warmzeit gesprochen. Dies sind natürliche Klimaveränderungen. Die natürlichen Veränderungen haben zum einen mit der Neigung der Erdachse zum anderen mit der Sonne zu tun. Der Einfallwinkel der Sonne beeinflusst die Temperaturen ebenso wie deren Sonnenwind der Stark variieren kann. Die Bewegung der Landmassen der Erde spielt eine wesentliche Rolle bei Klimaveränderungen. Die globale Erderwärmung, mit der wir heut zu Tage zu kämpfen haben, ist hingegen nicht natürlicher Herkunft, sondern ausschließlich von uns Menschen verursacht.

Insgesamt sind 7 Eiszeiten in den letzten 2,2 Milliarden Jahren bekannt. Vor etwa 750 - 600 Millionen Jahre war die Erde fast komplett mit Eis bedeckt. Somit war das Leben auf der Erde stark gefährdet. Die Bewegung der Landmassen der Erde spielt dabei eine wesentliche Rolle. Früher gab es eine große Landmasse und nicht so viele Kontinente wie heute. Diese befand sich am Südpol. Niederschlag wird auf dem Land schneller zu Eis und Schnee als auf dem Wasser. Land reflektiert Licht stärker als Wasser, sodass es zu einer Abkühlung kommt und Eis entsteht. Durch die Eisbildung sinken die Temperaturen weiter und die entstehende Eisfläche wird immer größer.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts steigt die Durchschnittstemperatur auf der Erde stetig an. Diese globale Erwärmung wird hauptsächlich auf den Menschen zurück geführt. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Entwaldung und der Landwirtschaft wird CO2, Methan und Distickstoffmonoxid (Lachgas) in die Atmosphäre abgegeben. Diese Treibhausgase verursachen durch ihre teilweise Absorbierung der vom Boden abgegebenen Infrarotstrahlung eine Erwärmung der Erdoberfläche. Von 1975 bis heute ist der Anstieg der Erderwärmung am gravierensten. Seit Beginn der Industrialisierung im Jahre 1750 stiegen die Temperaturen stetig leicht an.

Auch wenn das Eis in der Arktis im Vergleich zum Vorjahr 2012 weniger abgenommen hat, ist dies keine Entwarnung. Experten sprechen von einer kurzen Erholungsphase die aber der Eisschmelze keinen Abbruch geben wird. Durch den Rückgang des Eises profitiert nun Russland. im Sommer ist die Eisdecke an der sibirischen Küste verschwunden und das Gewässer somit schiffbar. Eine lange Seestrecke wird dadurch enorm verkürzt. Die Vegetation in Europa verändert sich ebenfalls stetig. Europäische Bäume speichern weniger CO2 als in der Vergangenheit. Die Aufforstung der Wälder ist daher ein wichtiger Ansatz zum Klimaschutz.

Durch die steigenden CO2 Werte verändern sich auch die Ozeane. Sie werden sauer. Durch die Aufnahme des CO2 entsteht Kohlensäure. Diese senkt den pH-Wert des Wassers. Dadurch werden nicht nur Korallen, sondern auch jedes andere Leben im Meer bedroht. Einige Stimmen lassen verlauten, der Weltklimarat übertreibe die Klimasituation der Erde. So oder so kann jedoch jeder dazu beitragen, unsere Erde zu schützen und ihren Erhalt zu unterstützen.

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